Montag, 10. September 2012

[Rezension] Der Feuerstein

Eingestellt von Kate am 10.9.12
Reaktionen: 







Autor: Rae Carson
Seiten: 524
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Heyne fliegt
Originaltitel: Girl of Fire and Thorns
Gebunden
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Inhalt:                                                                                                                                                               


Alle hundert Jahre wird ein Mensch auserwählt, den göttlichen Feuerstein zu tragen. Prinzessin Elisa von Orovalle ist so eine Steinträgerin. Aber Elisa ist auch dick und außerdem nur die Zweitgeborene. Doch dann wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag die geheime Ehefrau eines schönen und mächtigen Königs – eines Königs, dessen Reich im Innern von Intrigen und von außen von grausamen Invasoren bedroht wird und der eine Heldin und keine Versagerin an seiner Seite braucht. Als die Prinzessin von mysteriösen Rebellen entführt wird, nimmt sie ihr Schicksal erstmals selbst in die Hand: Mit all ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit und Klugheit schließt sie sich den Aufständischen an und kämpft gegen die feindliche Armee. Denn Elisa weiß, der Feuerstein, der in ihrem Nabel schlummert, könnte ihr unglaubliche Macht verleihen. Falls es ihr gelingt, seine Magie zu entfesseln. Falls sie nicht zu früh stirbt. Denn das ist das Schicksal der meisten Auserwählten …


Autor:                                                                                                                                                                

Rae Carson wurde 1973 in Kalifornien geboren und entwickelte schon in frühester Kinheit eine Begeisterung für das Erzählen von Geschichten. Sie studierte Sozialwissenschaften und arbeitete nach dem Universitätsabschluss in verschiedenen Branchen, bevor sie ihren Traum verwirklichte und Schriftstellerin wurde. Der Feuerstein ist ihr erster Roman.







Meinung:                                                                                                                                                            

Elisa ist überfordert.
Gerade einmal ist sie 16 geworden und wird sofort verheiratet mit dem König des größten Reiches Alejandro und wäre das nicht schon schlimm genug ist sie auch noch die Trägerin des Feuersteins und somit die Retterin der Menschheit. Doch Elisa sieht weder aus wie eine Prinzessin, noch wie eine Heldin, denn sie ist klein und dick, nicht wie ihre perfekte Schwester.
Am darauf folgenden Tag nach ihrer Hochzeit reist sie mit König Alejandro in sein Reich, aber die Tatsache, dass sie seine Frau und die Trägerin ist, soll gehem gehalten werden, aber Elisa frägt sich: Warum?

Vom Klappentext war ich wirklich begeistert und habe mir gedacht : " Ja! Endlich wieder mal etwas neues! Eine dicke Protagonistin? Das hatten wir ja noch nie!"
Auch habe ich mir vorher einige Rezensionen durchgelesen und viele haben gesagt, dass ihre körperliche Statur ZU ausführlich und oft beschreiben wurde und dass sehr sehr viel gebetet wurde.

Jetzt da ich das Buch gelesen habe, hat es mich eigentlich gar nicht gestört.
Klar wurde oft erwähnt wie hässlich sie sich fühlt, doch für mich war es verständlich, auch wenn es etwas übertrieben wirkte, konnte ich es nachvollziehen und auch das mit den Gebeten war ok für mich. Es waren keine ausfürlichen Gebete sonder fast nur Stoßgebete und nicht immer ausformuliert, aber es gab einige andere Sachen die mich gestört haben.

Das Buch ist ziemlich dick und so ist es nur zu wahrscheinlich, dass es an manchnen Stellen langatmig wurde, besonders in der Mitte waren einige Stellen bei denen ich mich zwingen musste sie nicht zu überfliegen. Insgesamt hat mir der Mittelteil eher wenig zugesagt, da die Wendung zu überraschend und so unrealistisch wirkte.
Elisa ist schließlich eine Prinzessin und da kann man erwarte, dass sie als Gast ständig unter Bewachung steht und so leicht niemand an sie heran kann, oder?
Doch sie wird einfach entführt und es wird nicht genau beschrieben, wie die Entführer sie aus dem Palast geschafft haben, schließlich ist sie, wie gesagt, etwas schwerer als normal.

Mein zweites großes Problem war die Romantik im Buch, denn es gab keine.
Natürlich schon in gewisser Weise, aber zu undeutlich und an manchen Stellen war sie auch so gezwungen, dass ich es unrealistisch fand.





Aber nun kommen wir zu dem was mir gefallen hat.
Der Anfang, den fand ich unglaublich gelungen und der erste Eindruck zählt bei mir unglaublich fiel. Es fängt sofort mit der Hochzeit an, und die war sehr peinlich aber auch schön und wir haben Elisa sehr schnell dadurch kennengelernt. Auch die Zeit im Schloss von Alejandro hat mir gefallen, die vielen verschiedenen Charaktere, besonders Alejandros kleiner Sohn, den fand ich zuckersüß.

Elisa als Protagonistin war mir sehr sympathisch, da sie bei weitem nicht perfekt ist, sondern eher das kleine Mädchen auf das man aufpassen sollte, aber schlau war sie, das muss man ihr lassen und sie hatte ein gutes Herz. Dann kan die Entwicklung, sie wurde selbstsicherer, mutiger und dadurch auch viel schöner, sie wurde zur Heldin.
Leider war Elisa der einzige Charakter dem man nahekommen konnte, da es so viele von ihnen gab.
Die anderen haben mir auch zum Großteil alle gefallen, doch sie wirkten flach, bisauf vielleicht Alejandro, Humberto und Cosme, aber keiner der Charaktere war 100% des Buches da. Die meisten waren es nur zu 60%.

Das Ende hat mir auch sehr zugesagt.
Ich wusste zwar, dass Elisa irgendwas magisches tun musste um den Feind zu besiegen, doch natürlich wusste ich nicht was, weshalb es so spannend war und ich finde es immer gut, wenn zum Ende hin etwas passiert womit ich nicht rechne.
da der Schluss ziemlich abgerundet ist habe ich keine Ahnung wie es denn weitergehen soll, da alle Frageb für mich beantwortet sind und es wie gesagt auch keine Beziehung gibt, welche ausgeweitet werden muss.
Fazit:                                                                                                                                                                 
Der Feuerstein war für mich wie ein Tal mit zwei Bergen. Anfang und Ende Top, Mittelteil eher Flop.
Die Charaktere waren ao ziemlich alle sympathisch, aber flach nur Elisa hat eine Entwicklung durchgemacht, die wiederum fantastisch war und die ich gerne wiedersehen würde. Insgesamt eine solides Buch, das aber durchaus Potential hat.

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